Die Nordstadt: solide Substanz, in die Jahre gekommene Bäder
Die Nordstadt vereint Gründerzeitstraßen mit den typischen Wiederaufbau-Häusern der 1950er Jahre. Gerade in den Nachkriegsbauten sind die Bäder oft klein geschnitten, funktional gedacht und seit Jahrzehnten kaum verändert: Wanne mit Duschvorhang, Fliesen bis zur halben Wand, ein Heizkörper unterm Fenster.
Die gute Nachricht: Diese Bäder haben enormes Potenzial. Mit einer durchdachten Planung wird aus dem funktionalen 50er-Jahre-Bad ein modernes Duschbad – häufig sogar mit mehr nutzbarer Fläche als vorher.
Typische Maßnahmen in der Nordstadt
Der Klassiker ist der Tausch der alten Wanne gegen eine bodengleiche Dusche: Er schafft Platz, sieht modern aus und macht das Bad gleich barrierefreier – wie in unserem Vergleich Badewanne oder Dusche? beschrieben. Dazu kommen meist neue Wasser- und Stromleitungen, eine Vorwandinstallation für das Wand-WC und großformatige Fliesen, die den Raum optisch beruhigen.
Wie so eine Verwandlung aussieht, zeigt unser Vorher/Nachher-Beispiel in Beige und Holzoptik: gleiche Raumgröße, komplett neues Badgefühl.
Aus der Praxis: Bleileitungen raus, kompletter Strang neu
Bei diesem Nordstädter Altbau-Projekt steckte im Haus noch echte Vergangenheit: Bleileitungen, wie sie bis in die 1970er-Jahre verbaut wurden. Blei im Trinkwasser ist ein Gesundheitsrisiko – und die Trinkwasserverordnung hat dafür eine klare Frist gesetzt: Bis zum 12. Januar 2026 mussten alle Bleileitungen ausgetauscht oder stillgelegt sein; seitdem dürfen sie nicht mehr betrieben werden. Die Badsanierung war deshalb der richtige Moment für eine komplette Strangsanierung: Steig- und Fallleitungen wurden über die Etagen neu verlegt und gedämmt.
Kurzer Rundgang durchs fertige Bad (ohne Ton)
Das Ergebnis: eine großzügige Walk-in-Dusche mit Regenbrause und gemauerter Nische, ein schwebender Waschtisch mit Spiegelschrank – und dank der Holzoptik-Fliesen genau die Wärme, die aus einem nüchternen 50er-Jahre-Bad ein Wohlfühlbad macht.
Nach dem Verfugen folgten die Malerarbeiten und die Endmontage der Sanitärobjekte. Das Ergebnis: ein helles Duschbad mit Holzoptik-Boden, Wandnische – und Trinkwasserleitungen, die wieder Jahrzehnte halten. Ob auch in Ihrem Haus noch Bleileitungen liegen, erkennen wir beim Erstgespräch anhand weniger Fotos vom Keller.
Ablauf und Kosten in der Nordstadt
Von der ersten Anfrage bis zur Übergabe begleiten wir Sie in vier klaren Schritten – Kontakt und telefonisches Erstgespräch, Angebot und Badplanung, Auftragsvergabe und Bestellung, Ausführung und Übergabe. Die Sanierung selbst dauert ungefähr dreieinhalb bis vier Wochen. Preisbeispiele vom Gäste-WC bis zum Komplettbad finden Sie transparent aufgeschlüsselt auf unserer Preisseite.
Ob 50er-Jahre-Bad oder Gründerzeit-Wohnung: Wir sanieren Ihr Bad in der Nordstadt komplett aus einer Hand – mit Beratung zu KfW-Zuschüssen und Pflegekassen-Förderung.
Badsanierung Hannover: Jetzt informierenSo arbeiten wir in der Nordstadt
Die Nordstadt ist unser Heimspiel: Unser Büro liegt in der Kopernikusstraße 7b – kürzere Wege gibt es nicht. Das merken Sie an schnellen Reaktionszeiten während der Bauphase und daran, dass wir die typischen Bäder des Viertels aus vielen Projekten kennen. Wenn Sie mögen, schauen Sie auf dem Weg einfach bei uns vorbei.
Die Ziegelbauten der Nordstadt haben solide Substanz – und Bäder, die oft seit den 50er- oder 60er-Jahren unangetastet sind. Wir sanieren sie komplett aus einer Hand: Ein fester Ansprechpartner koordiniert alle Gewerke, geplant wird vorab per Grundriss und Fotos, und nach dreieinhalb bis vier Wochen steht die Übergabe Ihres neuen Bades.
Häufige Fragen zur Badsanierung in der Nordstadt
Woran erkenne ich Bleileitungen – und was schreibt das Gesetz vor?
Bleirohre sind mattgrau, weich und lassen sich mit dem Fingernagel ankratzen; die Verbindungen sind typischerweise wulstige Lötstellen statt Verschraubungen. Ein Magnet haftet nicht. Verlegt wurden sie bis in die 1970er-Jahre. Die Trinkwasserverordnung hat den Betrieb solcher Leitungen zum 12. Januar 2026 beendet – seitdem müssen sie ausgetauscht oder stillgelegt sein. Verantwortlich ist der Eigentümer, im Mietshaus mit Informationspflicht gegenüber den Mietern. Im Zweifel hilft eine Wasseranalyse: Der Grenzwert liegt bei 0,01 mg Blei pro Liter.
Was ist eine Strangsanierung – und was kostet sie?
Bei einer Strangsanierung werden die senkrecht durchs Haus laufenden Leitungen erneuert: Trinkwasser kalt und warm, Zirkulation und die Abwasser-Fallleitung. Sie ist immer dann sinnvoll, wenn Material (Blei, verzinkter Stahl) oder Alter das Ende erreicht haben – und am günstigsten, wenn ohnehin Bäder saniert werden, weil die Schächte dann offen sind. Als Orientierung kalkulieren wir rund 4.500 € netto je Etage für Steig- und Fallleitung. Die Kosten trägt die Eigentümergemeinschaft, da es sich um Gemeinschaftseigentum handelt.
Wie lange ist während einer Strangsanierung das Wasser abgestellt?
Nicht durchgehend. Wir arbeiten mit provisorischen Absperrungen und Umgehungen, sodass die Unterbrechung meist auf wenige Stunden am Tag der Umklemmung begrenzt ist – üblicherweise vormittags. Den genauen Termin kündigen wir mindestens 48 Stunden vorher im Haus an. Nach dem Tausch wird die Leitung gespült, auf Dichtheit geprüft und erst dann wieder freigegeben; eine Beprobung nach TrinkwV können wir auf Wunsch veranlassen.
Munzert Sanitär







